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Presseartikel | Mit Praxispostern Interesse wecken und Patienten informieren

Wie kommen die IGeL zum Patienten?

Um Patienten optimal zu versorgen, reichen die von den Krankenkassen übernommenen Leistungen heute nicht mehr aus. Jede Allgemeinpraxis bietet daher mittlerweile zusätzliche Gesundheitsleistungen an – die so genannten individuellen Gesundheitsleistungen, kurz IGeL. Ob Präventionsmaßnahmen wie Bluttests zu Tumormarkern, Therapien wie Akupunktur gegen chronische Schmerzen oder zur Raucherentwöhnung oder ein umfassender Gesundheits-Check – all diese Leistungen sind vom Patienten selbst zu bezahlen. Aus Sicht des Allgemeinarztes helfen sie, das optimale medizinische Versorgungsniveau weiterhin sicherzustellen und gleichzeitig die finanzielle Basis des Praxisbetriebes aufrechtzuerhalten. Denn nicht zuletzt angesichts der aktuellen Entwicklung im Gesundheitssystem hinsichtlich des Budgets ist ein wirtschaftliches Praxismanagement gerade für Allgemeinmediziner heute unabdingbar, um auf dem Markt bestehen zu können.

IGeL-Praxismarketing

PaulySales - Mit Praxispostern Interesse wecken und Patienten informierenUm IGeL an den Patienten zu bringen, müssen diese über die in der Praxis angebotenen Leistungen informiert werden. Vom Marketing in der Allgemeinpraxis zu sprechen mag vielleicht hochgestochen klingen, aber im Grunde geht es genau darum: Die Patienten, die im heutigen System immer mehr als Kunden wahrgenommen werden, müssen auf die zusätzlichen Angebote der Praxis hingewiesen und über sie informiert werden. Mit dem Ziel, dass sie die Leistungen, die für ihre Gesundheitsversorgung wichtig sind, dann auch in Anspruch nehmen, also kaufen.

Ein wesentlicher Bestandteil eines erfolgreichen Praxismarketings ist die Bekanntmachung der angebotenen IGeL. Dazu bieten sich in erster Linie Poster an, die in der Praxis im Anmeldebereich und im Wartezimmer aufgehängt werden. Poster sind ein effektives Instrument, um die Patienten auf eine IGeL aufmerksam zu machen und zugleich erste Informationen zu liefern, die dann in einem Flyer und/oder einem persönlichen Gespräch mit dem Arzt oder dem/der IPM (IGeL-Praxis-Manager/in, siehe Kasten) vertieft werden können. Zudem sind sie einfach und kostengünstig herzustellen.

Professionelle Poster bringen Aufmerksamkeit

Poster ist jedoch nicht gleich Poster. Um eine höchstmögliche Effizienz zu erreichen, sollten bei der Erstellung von Praxispostern folgende Regeln beachtet werden:

  1. Das Problem des Patienten ansprechen, z.B. „Haben Sie Rückenschmerzen?“ oder „Schlafstörungen?“ oder „Sie wollen endlich mit dem Rauchen aufhören?“
    Diese direkte Ansprache weckt die Aufmerksamkeit des Patienten und verleitet zum Weiterlesen.
  2. Die Bedürfnisse des Patienten ansprechen: „Möchten Sie wieder schmerzfrei leben?“ oder „jede Nacht durchschlafen – das ist kein Traum“ oder „Gewinnen Sie mehr Lebensqualität“.
  3. Empfehlung aussprechen, z.B. „In unserer Praxis können Sie Ihre Rückenschmerzen in den Griff bekommen“ oder „Hier bekommen Sie Hilfe“ oder „Bei uns können Sie mit Akupunktur Ihre Nikotinsucht besiegen“. Neben der Information über das jeweilige Angebot bekommt der Patient zusätzlich das Gefühl, in der Praxis gut aufgehoben zu sein.
  4. ein persönliches Gespräch anbieten – dies kann ganz einfach in Form von „Sprechen Sie uns an!“ geschehen.

Den Praxiserfolg mit eigenen Praxispostern steigern - PaulySales GmbHGenerell gilt: Je weniger Text, desto besser: Ein Poster soll ein Blickfang und ein erster „Aufmerksamkeitsfänger“ sein, zuviel Text schreckt Patienten eher ab. Große Schrift und ein ansprechendes Bild sind zusätzliche Hingucker. Hat die Praxis ein eigenes Logo, sollte dieses auf dem Poster nicht fehlen – und wenn es bereits ein Praxisdesign gibt, sollte das Poster nach dessen Richtlinien gestaltet sein, sodass auf den ersten Blick erkennbar ist, dass es sich um ein hauseigenes Angebot handelt.

Je nach Größe der Praxis kann das Praxisposter entweder von Hand oder professionell am Computer gestaltet werden. Handgeschriebene Poster wirken persönlich und können gerade in kleinen Allgemeinarztpraxen die familiäre Atmosphäre unterstreichen und vertrauenerweckend wirken. Am Computer entworfene Poster betonen die Professionalität – hier sollte aber darauf geachtet werden, dass gut erkennbar bleibt, dass es sich um ein Poster der eigenen Praxis handelt und es nicht mit anderen Postern, z.B. von Pharmafirmen, verwechselt werden kann.

Kostengünstig und effizient

Die Herstellung von Praxispostern belastet dabei das Budget kaum. Am günstigsten sind handgestaltete Poster, hierbei fallen lediglich Kosten für Stifte (dicke Filzstifte oder Wachsmaler) und das Papier an – ein Flipchartblock mit 20 Blättern der Größe 68 x 99 cm kostet ca. 6,- €.
Am PC gestaltete Praxisposter können entweder professionell von einer Druckerei oder im Copy Shop gedruckt werden. Die Kosten hierfür betragen für den Posterdruck im Format A0 (84 x 118 cm) zwischen 17,- € (schwarz-weiß im Copy Shop) und 45,- € (farbig in der Druckerei). Diese Preise dienen nur zur Orientierung – gerade Druckereien im Internet bieten heutzutage äußerst günstige Angebote für den Druck von Postern und Flyern.

 

Ausbildung zur/zum IGeL-Praxis-Manager/in (IPM)

Der oder die IPM steuert, lenkt und fördert die in der Arztpraxis angebotenen IGeL. Seit 2004 haben bereits mehr 3.000 Arzthelfer/innen die IPM-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.
Diese findet kompakt an drei Tagen statt und gliedert sich in drei Schwerpunkte

  1. Grundwissen IGeL, Praxisanalyse und Patientenansprache inklusive Umgang mit Einwänden,
  2. IGeL-Praxismarketing, rechtliche und buchhalterische Anforderungen, Konzeption und Erstellung von Postern und Flyern, Durchführung von Beratungsgesprächen,
  3. Praxiscoaching, Einbinden der Kolleg/innen

und endet mit einer Abschlussprüfung. Jede/r Teilnehmer/in erhält vollständige Unterlagen, Leitfäden und Checklisten, die Selbstzahlerkonzepte in der Praxis einfach umsetzbar machen. Nach der Ausbildung können die IPM dauerhaft den wirtschaftlichen Praxiserfolg durch sinnvolle IGeL stärken.

Im Herbst 2010 finden im Raum Frankfurt, München und Hamburg IPM-Ausbildungen statt. Die Kosten betragen 750,- Euro. Außerdem bietet die PaulySales GmbH halbtägige IPM Postertrainings für 189,- Euro pro Teilnehmerin an. Alle Preise inkl. MwSt. und Verpflegung. Weitere Informationen und aktuelle Termine: www.ipm-forum.de

   

Autor:

Bodo Pauly, Geschäftsführer, PaulySales GmbH
Weitere Informationen: www.paulysales.de
www.ipm-forum.de
Pressekontakt: Anna Caroline Vogel
WORDFINDER Ltd. & Co. KG
Lornsenstraße 128-130
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Germany
Tel. +49 (0) 40 840 55 92-18
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